Radurlaub Mazedonien und Albanien, August 2021

Als wir anfingen, sagten wir uns, es würde ein Abenteuer werden. Wir fuhren mit dem eigenen Auto nach Ohrid und übernachteten in Crupija Serbien. Die vielen Grenzübergänge, die verschiedenen Länder und natürlich die unterschiedlichen Währungen waren ein Erlebnis für sich.
Ohrid ist ein schöner Touristenort mit vielen Bars und Restaurants. Es ist schön, mit einem Hotel an der Promenade zu beginnen. Der Radurlaub begann im Mavrovo-Nationalpark mit einer gemütlichen Fahrt in einem Skigebiet. Von dort aus geht es in einer rasanten Abfahrt nach Debar, nur am Ende gibt es einen harten Anstieg. Debar war etwas enttäuschend, aber der Spaziergang zum Strand, wo die Einheimischen untergebracht waren, war etwas Besonderes, die Musik, die Atmosphäre, wirklich etwas Besonderes. Weiter geht es nach Vevcani, einem sehr schönen Dorf mit guten Restaurants und Bars und freundlichen Menschen. Ich bin dort einen Tag lang durch verschiedene Dörfer geradelt, sehr schön. Nach zwei Übernachtungen in Richtung Albanien, eine echte Überraschung. Nach einem zügigen Aufstieg entlang des Sees mit vielen Bars und Stränden nach Progadec. Ein echter Badeort mit Hotels, Strandpromenade, Terrassen. Das hatten wir von Albanien überhaupt nicht erwartet. Der nächste Tag war die längste, aber auch die schönste Fahrt, mal mitten im Nirgendwo und dann wieder durch kleine Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Hier können Sie auch die Esel mit einem Wagen, ein Viehmarkt und kleine Cafés, schön zu sehen. Die Übernachtung war in einer sehr ruhigen Gegend an einem See und wieder etwas Besonderes. Dann der Ritt der Königin, kilometerlang nur bergauf und auf dem ersten Stück ein Schwarm Fliegen um einen herum, nicht angenehm, aber wieder eine Herausforderung. Der Weg nach oben hat sich gelohnt, denn man hat einen wunderschönen Blick auf den See. Dann in rasantem Tempo hinunter zur Übernachtung in einem Kloster. Wir dachten, dass es sehr ruhig sein würde, aber nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. In der Nähe des Klosters, ein Strand mit sehr vielen Touristen, Boote kommen und gehen, viele Souvenirläden und Restaurants, wieder sehr überraschend. Dann schon die letzte Fahrradtour zurück nach Ohrid, wo wir noch ein paar Nächte verbrachten.

Alles in allem eine sehr abwechslungsreiche Reise, viele verschiedene Übernachtungen, von belebt bis sehr ruhig, das Radfahren gelegentlich anstrengend, aber auch für uns mit einem normalen Fahrrad mit Gangschaltung machbar. Sehr empfehlenswert für Leute, die etwas anderes mögen und Lust auf ein Abenteuer haben. Das Essen war gut und nicht teuer und das Gepäck wurde von der Organisation sehr gut organisiert, unser Kompliment an die Organisation.

Grüße Rutger und Anniek