In den Herbstferien machten wir eine Fahrradtour von Orhid (Mazedonien) nach Meteora (Griechenland). Zum sechsten Mal mit Eye4Cycling unterwegs. Das sagt eigentlich schon alles. Und auch das wird nicht das letzte Mal sein. Das Coaching durch Raymond und seinen Assistenten Peter war wieder hervorragend. Es war unser zweites Mal in Mazedonien. Ohrid wird zu einer vertrauten Stadt, in der wir inzwischen Adressen haben. Beim letzten Mal waren wir den ersten Teil rückwärts gefahren. Dan sieht wieder anders aus, vor allem wegen der Orientierungspunkte. Die Übernachtungen sind an so besonderen und schönen Orten, dass wir gerne wiederkommen. Wir radelten durch eine ziemlich unberührte und unberührbare Landschaft. Das Gleiche gilt für die ersten griechischen Tage. Ruhig, ruhig, wenig Tourismus. Ein sanfter Vorlauf zum Höhepunkt: Meteora. Eine spektakuläre Berglandschaft, über die Wikipedia sagt: Jahrhunderte der Wind- und Wassererosion (die thessalische Ebene war einst ein Binnenmeer) haben den Felsformationen ihr spezifisches und schwer begehbares Aussehen verliehen. Ab dem neunten Jahrhundert stiegen hier Eremiten hinauf, gefolgt von Mönchen, die im 11. Jahrhundert von anderen Orten vertrieben wurden. Im 14. Jahrhundert begannen die Mönche mit dem Bau von Klöstern. Daraus wurden 24, von denen heute noch sechs in gutem Zustand sind. Diese ziehen natürlich viele Touristen an, die mit Bussen an- und abtransportiert werden. Wenn Sie früh dran sind, sind Sie dem großen Besucherstrom voraus. Wir hatten uns im Vorfeld nicht wirklich informiert, was Meteora noch überraschender machte. Zum Abschluss gingen wir noch zwei Tage in Thessaloniki spazieren. Die zweitgrößte und verkehrsreichste Stadt Griechenlands. Nicht schön, aber interessant wegen seiner bewegten Geschichte, zum Beispiel als Geburtsort von Atatürk (dem Architekten der modernen Türkei). Wir hatten Glück mit unserer Reisegruppe, gleichgesinnte sportliche Paare, die wie wir gerne ein nettes Restaurant mit lokalen Gerichten für den Abend suchten.




